Aktuelle Entwicklungen
Kulturpolitik in Sachsen: Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2027/2028
Mit der Vorlage des Regierungsentwurfs für den sächsischen Doppelhaushalt 2027/2028 haben sich die kulturpolitischen Herausforderungen weiter verschärft. Der Entwurf sieht Kürzungen bei der institutionellen Förderung mehrerer Theater und Orchester sowie eine deutliche Reduzierung der Mittel für die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vor.
Der Landesverband Sachsen im Deutschen Bühnenverein begleitet das parlamentarische Haushaltsverfahren intensiv und befindet sich hierzu im kontinuierlichen Austausch mit Politik, Mitgliedseinrichtungen und weiteren Kulturverbänden. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der sächsischen Theater- und Orchesterlandschaft sowie der Freien Szene dauerhaft zu sichern und verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu erhalten.
Der Landesverband setzt sich insbesondere ein für:
- die Rücknahme der vorgesehenen Kürzungen gegenüber dem Förderniveau des Jahres 2026,
- die Berücksichtigung der erheblichen Tarif- und Kostensteigerungen bei der staatlichen Förderung,
- verlässliche Planungssicherheit für Theater, Orchester und ihre Beschäftigten,
- den Erhalt der kulturellen Infrastruktur in allen Regionen Sachsens,
- eine auskömmliche Finanzierung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen als wichtiges Förderinstrument der Freien Szene.
Statement des Landesverbandes
Der Landesverband Sachsen im Deutschen Bühnenverein hat zum Regierungsentwurf des Doppelhaushalts 2027/2028 ein ausführliches Statement veröffentlicht. Darin werden die Auswirkungen der vorgesehenen Kürzungen auf Theater, Orchester und die Freie Szene erläutert sowie konkrete Forderungen an den Sächsischen Landtag formuliert.
Das Statement steht hier als PDF zum Download zur Verfügung und kann ausdrücklich zur Information und Weitergabe genutzt werden.