4. Parlamentarischer Abend
Beim 4. Parlamentarischen Abend auf dem THEATERKAHN in Dresden kamen Theater, Orchester und Politik ins Gespräch. Den ausführlichen Bericht und Bilder vom Abend finden Sie hier.
- Theaterkahn als Bühne für den Dialog zwischen Kultur und Politik
Am 15. September 2026 lud der Landesverband Sachsen im Deutschen Bühnenverein zum 4. Parlamentarischen Abend auf den THEATERKAHN in Dresden ein. Vor der Kulisse der Augustusbrücke kamen Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Theater und Orchester mit kulturpolitischen und finanzpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der sächsischen Fraktionen und Staatsministerin Klepsch zusammen – zum Austausch über die Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der Theater- und Orchesterlandschaft im Freistaat.
Der Theaterkahn, das schwimmende Kleinkunsttheater am Terrassenufer, erwies sich dabei einmal mehr als besonderer Ort der Begegnung: auf dem Fluss, mitten im Herzen Dresdens und in kreativer Atmosphäre, die den direkten Dialog zwischen Theaterleuten und Politik auf Augenhöhe begünstigte.
Talkrunde und Musik: „Theaterland Sachsen: Mehr als Applaus"
Nach der Begrüßung durch Dr. Christoph Dittrich, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen, und Lydia Schubert, stellvertretende Vorsitzende, führte Christoph Dittrich durch eine Talkrunde, die musikalisch von Mitgliedern der Elbland Philharmonie sowie der Oper Leipzig/Musikalischen Komödie begleitet wurde.
In den einzelnen Gesprächsrunden wurde deutlich, wie breit die Herausforderungen der sächsischen Theater- und Orchesterlandschaft gefächert sind: von der Bedeutung einzelner Spielstätten für ihre Region über akute Haushaltsprobleme fusionierter Häuser und die Erschließung neuer Publikumsformate im ländlichen Raum bis hin zur Rolle von Jugendtheatern als Begegnungs- und Beteiligungsorten, den Erfahrungen aus dem Kulturhauptstadtjahr Chemnitz, gelebter Inklusion auf und hinter der Bühne sowie der grundsätzlichen Frage nach Struktur und Finanzierung der sächsischen Kulturräume.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend unter anderem mit Werken Gordon Jakob, W.A. Mozart sowie Franz Lehár, dazu ein Puppenspiel der Landesbühnen Sachsen mit „Frau Pfau" aus „Otto Stotter Otter".
Gespräche mit regem Austausch
Im Anschluss nutzten die Gäste bei exzellenten Speisen und Getränken in offenen Gesprächsrunden die Gelegenheit zu weiterem intensivem Austausch. Dabei blieb der Regierungsentwurf des Doppelhaushalts 2027/2028 des Freistaates Sachsen präsent: Das kurz zuvor veröffentlichte Statement des Landesverbandes und die darin enthaltenen Forderungen verliehen dem fachlichen Austausch zusätzliche Dringlichkeit.
Ein gelungener Abend mit Zukunft
Der 4. Parlamentarische Abend zeigte, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Kultur und Politik ist. Der Landesverband Sachsen wird dieses Format auch künftig fortführen.